ROBIN HOOD - Ein Dieb wird gesucht

Uraufführung Burghofbühne Dinslaken am 8. November 2019

WOY

frei nach Georg Büchner

Eine Produktion des Theaterhaus e.V. Hildesheim

 

für Menschen, die hören

für Menschen, die nicht hören können

für Menschen, die nicht hören wollen

für alle

 

Premiere: 30. November 2019, Theaterhaus Hildesheim

Woy ist ein Stückwerk zwischen Hinnehmen und Hinterfragen, zwischen sehen und (nicht) verstehen, Gefühle haben und Gefühle erklären, Gefühle plötzlich besser wahrnehmen und besser erkennen, aus was sich Erfahrung zusammensetzt. Um zu erfahren, dass Erfahrung etwas Zusammengesetztes ist. Etwas, das dir was ausmacht. Etwas, das etwas macht. Figuren können sich von ihrer Geschichte emanzipieren. Sie sind so wenig immer wie du. Dafür das Theater. Unter anderem. Fragen stellen, keine Antworten geben.  Es ist ein Versuch, zum Gelingen ebenso verurteilt wie zum Scheitern. Niemand kann leben, ohne schuldig zu werden. Dieses Theater ist nicht dafür da, euch etwas zu erklären und auch nicht, um etwas zu enschuldigen. Es sortiert nicht das Leben für dich und es erzählt auch keinen Text nach. Es ist dafür da, unsere Freiheit auszuloten. Wir räumen nicht für euch auf, auch keinen Text. Aber wir ordnen das Chaos neu. Wir werden nicht schlau daraus. Aber ganz bestimmt auch nicht dumm. Theater ist nicht Schule und auch nicht Unterricht. Es ist JETZT mit dir. Nicht vor dir. Zum Scheitern verurteilt, um der Gefahr des Gelingens zu entgehen. Bestenfalls. Falls...

SPIELEN GEHEN oder EIN MELBORP KOMMT SELTEN ALLEIN - Uraufführung in der Theaterwerkstatt Quakenbrück 22.9.2019

Robin Hood oder ein Dieb wird gesucht


Ein-Personen-Stück
Text, Regie, Bühnenbild von Nicola Bongard
ab 8 Jahren

 

 

Uraufführung 08.11.2019

 

Seit König John regiert, geht es den Bewohnern Englands schlecht – alles wird immer teuer und gleichzeitig verlangt der König immer höhere Steuern. Aber es gibt Hoffnung! Bei Nottingham, im Sherwood Forest, treibt ein Gesetzloser sein Unwesen. Robin Hood, „König der Diebe, Retter der Armen und Kämpfer für Gerechtigkeit“ bestiehlt die Reichen und verteilt seine Beute scheinbar selbstlos an Bedürftige. Zeitgleich lebt Robin of Love, ein junges Mädchen, in der Nähe vom Sherwood Forest. Sie glaubt nicht an die Legenden, die man sich im Dorf über ihren Namensvetter Robin Hood, den Rächer der Enterbten, erzählt. Bei ihr ist er zumindest noch nie aufgetaucht. Dabei hätten sie und ihre Familie es bitternötig! Die Hoffnung, dass der „König der Diebe“ eines Tages angeritten kommt und seine Beute mit ihr teilt, bleibt leider unerfüllt. Vielleicht ist Hood eben doch nur ein gewöhnlicher Dieb, der die Reichen bestiehlt, das Diebesgut einstreicht und mit seinen Männern ein lasterhaftes Leben im Wald führt? Als Robin dann sogar noch ihre geliebte Flöte an den Sheriff abtreten muss, beschließt Robin sich selbst zu helfen. Und sie weiß auch schon wie! Schließlich ist sie die allerbeste Fährtenleserin im Dorf und auf Hood ist ein Kopfgeld von 200 Dukaten ausgesetzt. Also zieht sie los in den Wald, um den größten Dieb Englands, den besten Bogenschützen des Königreichs, den Unbesiegbaren, den gefährlichsten Räuber der ganzen Welt zu stellen.
Ein Held, eine Legende, ein Mythos. Nicola Bongards Adaption der klassischen Heldengeschichte, stellt dem Rächer der Enterbten ein junges Mädchen gegenüber, die so zur Heldin ihrer eigenen Geschichte wird. In dem rasanten Monolog werden klassische Elemente der Sage mit modernen Versatzstücken verwoben und die Frage nach Gerechtigkeit neu verhandelt.

Am 10. März 2019 hatte mein Stück OKI & DOKI Uraufführung im Theaterhaus Hildesheim. Hier die Kritik: